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Honda VFR750FM 1991 Yamaha SRX6 1989 Yamaha FZ750 1987 Yamaha FZR1000 1991 Honda Hornet 900 Pony GTX Kawasaki ZRX 1100
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  • Honda VFR750FM, 1991

Gekauft am 1.3.1994 mit 11'000 km bei Heidelberger in Schöfflisdorf. Gegenwärtig (11.2.1999) 64'000 km. Hervorragender Allroundtöff mit dem du auch den Aecherli-Pass bezwingst. Die Sitzhaltung ist angenehm sportlich, nicht rennmässig. Auf langen Touren kann es im Sommer heiss werden am Hintern, da würde die Sitzbank etwas mehr Polster vertragen. Souziusfahren ist möglich, allerdings stellt sich dann bald ein Gepäckproblem ein. Und den Dampf einer Tausender hat sie nun mal definitiv nicht. Mit fahrfertig 240 kg ist sie gewichtsmässig am oberen Limit für meine Ansprüche. Der Spritverbrauch liegt bei 4.5 bis 5 l/100 km, das heisst du kommst so bis 300 km Reichweite ohne Reserve. Der V4-Motor ist Punkto Laufkultur ein Gedicht. Dank spielfreiem Zahnradantrieb der Nockenwellen ist auch die Geräuschentwicklung äusserst angenehm. Kein Kettengerassel, die Geräuschkulisse ist immer dieselbe, einfach mehr oder weniger ausgeprägt.

Mit Bridgestone Battlax Reifen der Typen BT54 oder BT57 harmoniert die VFR hervorragend. Servicearbeiten und Reparaturen konnte ich bisher alle selbst ausführen. Hinterreifen halten mir ca. 10'000 km, vordere ca. 11'000 km. Die original O-Ringkette war gut für 52'000 km und zeigte erst leichte unregelmässige Streckung. Eine Endloskette lässt sich einbauen, indem du das hintere Federbein von der Schwinge löst, die Schwingenachse ausziehst und die Schwinge bei ausgebautem Hinterrad zur Seite drückst. Nicht viel weniger Zeitaufwendig ist der Ersatz der beiden Zündkerzen der vorderen Bank. Hiezu ist der Kühler nach vorn zu schwenken und zwei Schrauben des Ventilators zu entfernen, um denselben zur Seite zu schwenken. Original NGK Kerzen sind günstig bei Derendinger erhältlich. Zur Ventilspielkontrolle muss zusätzlich der Kühler raus, also musst du die Kühlflüssigkeit ablassen. An echten Defekten war bisher ein Regler zu beklagen der mit 260.- zu Buche stand. Dies scheint ein bekanntes Problem der Jahrgänge 1990-93 zu sein. Siehe dazu die Home Page des deutschen VFR Owners Club. Wie bei allen Japanern sind die Ersatzteilpreise recht gesalzen. Komponenten der Verkleidung könnten vergoldet sein, Aber, vergessen wir nicht, innert ein paar Tagen ist alles lieferbar, selbst für über zehnjährige Modelle.

Juni 1994, Bretagne/Normandie mit dem Motorsportverein Zürich.

Oktober 1996, Ardennen/Verdun

Mai 1997, Jakobsweg, Santiago de Compostela.

September 1997, England/Irland.

Juni 1998, Italien.

Juli 1999, Route des Grandes Alpes.

17.7.-2.8.2003, Tour nach Grossbritannien und Irland, 5'400 km, total 91'400 km, null Probleme auf dem Trip.

11.9-14.9.2003, Teilnahme am Yamaha SRX-Treffen in Schoorl/NL, 2'000 km, total 94'150 km.

21.4.-30.4.2006, Tour nach Polen und an die Ostsee, 3'150 km, total 104'966 km, keine besonderen Vorkommnisse

Januar 2000, 73'800 km, erstmals die vorderen Bremsbeläge ersetzt. Die Bremsscheiben zeigen nun auch langsam Verschleisserscheinungen, sollten aber noch bis 100'000 km reichen, Die Sicherungsschrauben der linken Bremszange sind festgerostet und müssen ausgebohrt werden. Es ist eine neue Zange (Fr. 218.-) fällig.

Juni 2000, gut 74'000 km, der linke Gabelholm leckt. Ich ersetze die Gabelsimmerringe, Gleitbuchsen und die Lenkkopflager.

10. August 2001, 78'000 km, der vordere Michelin TX90 sieht nach erst 5'000 km schon etwas alt aus. Der nächste Vorderreifen wird ein Bridgestone Battlax BT020 sein.

2. Mai 2002, 80'777 km, vorne Bridgestone Battlax BT020 montiert und die vorderen Radlager ersetzt.

23.12.2002, 84'003 km, Oelwechel, neuer Oel- und Luftfilter, neue Kerzen, Tachosaite nach 24'000 km ersetzt.

Januar 2004, 96'000 km, wieder ist ein Service fällig.

9. Juni 2004, 97'000 km, beide Reifen gegen Metzeler Z6 ersetzt. Laut Test in Moto Sport Schweiz DER Tourensport Reifen mit bestem Grip and kleinstem Verschleiss. Mit den Bridgestone Battlax BT020 war ich schon sehr zufrieden. Der vordere hatte nach 10'000 km noch 2 mm Profil, allerdings sehr wellig abgelaufen. Der hintere 170/60 wies nach 14'000 km ebenfalls noch 2 mm auf. Laut Moto Sport sollen aber die BT020 NT dahinschmelzen wie Schnee an der Sonne. Kann ich nicht ganz nachvollziehen. Nun, versuchen wir mal die Metzeler Z6, nach 10 Jahren Bridgestone BT45, BT50, BT54, BT57 und BT020 kann ein Markenwechsel nichts schaden. Immerhin, auf der Yamaha FZR 1000 hat sich der vordere Z6 in 4'000 km nur um 1 mm abgenutzt. Natürlich, nichts beeinflusst das Verschleissverhalten so stark wie die individuelle Fahrweise.

8. Januar 2005, 98'980 km, ein ungewöhnlich milder und sonniger Januartag erlaubt die erste Ausfahrt im neuen Jahr.

25. März 2005, 99'015 km, Kette und Kettenräder mit Honda Originalteilen ersetzt, CHF 450.-; nichts geht über eine endlose Originalkette die gut ist für 50'000 km.

3. August 2005, 100'000 km überschritten.

16. August 2005, 100'300 km, MFK in Winterthur ohne Beanstandung passiert.

9. April 2007, 107'808 km, 12'000 km Service, neuer Vorderreifen Metzeler Z6, vordere Ferodo Bremsbeläge neu

16. Juni 2007, 108'500 km, Batterie komplett entladen, Regler defekt, der 3. Regler ist fällig

8. Februar 2008, 109'450 km, neuer Hinterradreifen Metzeler Z6

6. Februar 2009, 114'416 km, Kugel- und Nadellager der Hinterradwelle ersetzt

26. Februar 2009, 114'500 km, neuer Vorderreifen Metzeler Z6 (Restprofil 2.5 mm, im Hinblick auf die MFK ersetzt).

6. März 2009, 114'600 km, MFK in Winterthur ohne Beanstandung passiert.

Meine Wunsch VFR hätte einen 1000er Motor, ein paar Kilo weniger und gute alte Vergaser die immer und überall funktionieren und keinen Diagnose-Main Frame-Computer in der Werkstatt erfordern.
Robert Pfeffer, Bülach


  • Yamaha SRX6 1989

Neu gekauft am 13.3.1989 bei J. Pozzi in Zürich.Gegenwärtig (11.2.1999) 60'500 km. Das war mein Neubeginn nach 13 Jahren ohne Töff. Die SRX stand an der 2-Rad Zürich auf dem Stand von Hostettler und erinnerte mich ein wenig an die Thruxton von Velocette. Sie ist ein anspruchsloser, wendiger Hobel den du vorzugsweise solo fährst. Der fehlende E-Starter kann Unerfahrene bös in Verlegenheit bringen. Mein Startprozedere: Choke ganz ziehen, aber nur wenn der Einzylinder ganz kalt ist; Kolben auf Kompression und mit vollem Schwung, mit nur wenig Gas, in den Kickstarter; sobald der Motor läuft den Choke eine Stufe zurück; abfahren und nach einigen Kilometern den Choke ganz zurück. Gemein verhält sich die SRX, wenn sie lauwarm, zum Beispiel an der roten Ampel den Dienst quittiert. Anfänger versuchen dann mit Hilfe des Choke dem Ding wieder Leben einzuhauchen. Vergebens! Choke raus, nicht mehr anrühren und mit wenig Gas in den Kickstarter.

Der 15 l Tank reicht bei einem Verbrauch von 4 l/100 km für gut 300 km ohne Reserve. Die serienmässigen Metzeler Reifen, ME33 und ME99A halten hervorragend, sind aber entsprechend weich und überdauern trotz bescheidener Leistung von 40 PS kaum die 10'000 km Grenze. Unterhaltsarbeiten konnte ich bisher alle in Eigenregie ausführen, inklusive Lenkkopflager ersetzen. Von zweifelhafter Qualität ist der Seitenständerschalter der mit zunehmendem Alter für Zündaussetzer oberhalb von 4'000 Umdrehungen sorgt.

Ich hoffe sie wird mal ein gesuchter Klassiker, zwischen 1986-89 wurden nur wenige Exemplare hierzulande verkauft. Ihre Linie ist einzigartig, vollkommen auf japanischem Mist gewachsen. Je nach Blickrichtung wirkt sie bieder langweilig oder sportlich elegant.
Im Juni 1999 fotographierte meine Tochter ein Exemplar im Norden von Costa Rica - ein Beweis für die Unverwüstlichkeit der SRX. In der BRD und Holland existieren lockere Verbindungen unter den Besitzern, die SRX-Connections. Kontakte sind Juergen Buhr, Rabental 1, D-56588 Waldbreitbach für die BRD und René Post, Gemaal 78 NL-1613 AP Grootebroek für Holland. Siehe dazu auch
Diverses unter Toeff.

Robert Pfeffer, Bülach

SRX6, Jahrgang 1989


  • Yamaha FZ750 1987

Gebrauchtkauf am 12.3.2000, km-Stand 20'600. So ein Occasionskauf hat es in sich. Der Töff wurde am 11.1989 erstmals eingelöst. Nach einigen "Grosskampftagen" stand fest: Der Töff wurde noch nie richtig gereinigt. Zündkerzen io, Luftfilter mittelmässig verschmutzt, also lieber gleich neu. Hinterreifen noch 2.5 mm Profil, Ersatzt ist ratsam im Hinblick auf die MFK. Kette noch brauchbar, die hinteren Bremsbeläge sind durch, sie müssen erneuert werden. Kosten soweit: Hinterradreifen 190.-, Luftfilter 52.- und Bremsbeläge 58.-. Das dicke Ende ist aber der rechte Schalldämpfer, der auf der Unterseite eine geplatzte, aber noch dichte, Rostblater aufweist. Der neue Schalldämpfer erleichtert mein Konto um gut Fr. 800.-
Die MFK am Dienstag, 28.3.2000, wird ohne Beanstandung absolviert.

Ich hoffe, dass mir diese Maschine einige Jahre gute Tourendienste leisten wird, Besonders gefällt mir: 22 l Tank, Zentral- und Seitenständer, Tourenscheibe von Givi mit den höheren Stummeln der FJ und schmalere, weniger kostspielige Reifen. Die Leistung von 100 PS ist nicht zu verachten, wenn ich die auch nur höchst selten ausspiele.

Eine Fahrt nach Bilbao und in die Auvergne im April 2000 ergab über 3'000 km in 6 Tagen. Anschliessend musste ich die Kette nachspannen und die bald trockene Batterie mit Wasser nachfüllen. Sicherheitshalber kaufte ich dann aber gleich eine neue Batterie bei der IMAG im Zürcher Seefeld.

Die Reifen sind V (bis 240 km/h) in den Dimensionen 120-80 16V und 130-80 18V. Der vordere Metzeler ME33 war bereits nach 6-7000 km auf den Verschleissmarken. Der hintere ME99 weist nach 5000 km noch 4 mm Profil auf. Vorne tut nun ein Bridgestone Battlax BT45 Dienst, von diesem Reifen erwarte ich 10'000 km Laufleistung.

7. August 2000, 28'400 km. Der hintere Metzeler ME99 geht dem Ende entgegen. Er wird schätzungsweise noch 1-2'000 km halten. Ausser Drehzalmesserbeleuchtungs-Birne keine Defekte.

25. Dezember 2000, 33'500 km. Der ME99 wurde durch einen Metzeler ME55 gleicher Dimension ersetzt. Kürzlich war das Hydraulikreservoir der Kupplumg zum 2. mal leer. Die Dichtung im Druckzylinder an der Kupplung werde ich zwischen Weihnachten und Neujahr ersetzen. Der Battlax BT45 auf dem Vorderrad ist nach 8'000 km an den Flanken ziemlich flach. Muss im Frühling ersetzt werden.

1. August 2001, 43'890 km. Der hintere Metzeler ME55 hat tatsächlich 12'000 km geschafft. Er wurde nach dem SRX-Treffen durch einen Bridgestone BT45 ersetzt. Die vorderen BT45 halten zwischen 8- und 10'000 km. Der Bremsflüssigkeitsbehälter der Vorderbremse nervt mit undichter Stelle und Tropfen auf der Innenverkleidung. Ich versuche das mit Dichtungsmasse abzustellen. Sonst keine Vorkommnisse.

12. August 2001, ich entferne den altbackenen Motorspoiler, die hintere Kotflügelverlängerung und die Nummernbeleuchtung (sicher 2 kg schwer!). Der Wechselnummernhalter wird höher gesetzt, knapp unters Schlusslicht. Damit wirkt die FZ glatt 10 Jahre jünger und lässt sich dazu im Motorbereich noch besser reinigen.

29. September 2001, 46'500 km. Irrtümlicherweise erhalte ich von Derendinger EBC Bremsbeläge vom Typ FHH für die vorderen Bremsen. Zuerst will sie zurückgeben, dann baue ich sie trotzdem ein. Auf der Rückseite der Packung wird ein wesentlich höherer Reibwert versprochen. Nach den ersten 2-300 km muss ich bestätigen, die Bremsen packen besser zu, der Druckpunkt ist härter. Ein echter Fortschritt. Aufgefallen ist mir, dass sich bei beiden Zangen die dem Rad zuweisenden Kolben schwerer zurückschieben lassen als die dem Rad abweisenden Kolben. Ich baute die Kolben nicht aus, aber auf dem sichtbaren Bereich war keine Korrosion auszumachen. Ob das so sein muss?

Es wird "nur" das Gaskabel ersetzt!

17.Oktober.2001, 47'200 km. Der Motor lässt sich kaum mehr starten. Mit der Choke-Einrichtung stimmt was nicht. Nach der Demontage von Tank, Luftfilterbox und Vergaser stellt sich heraus, dass die Kölbchen der Anreicherungsdüsen (Choke) nicht mehr herausgezogen werden. Die Kölbchen hängen mit einem Anpass in Gabelförmigen Mitnehmern. Die Anpässe sind verschlissen und rutschen zwischen den Gabeln durch. Ich helfe mir, indem ich die Gablen mit einer Zange etwas zudrücke. Das ist die Gelegenheit ein neues Gaskabel einzubauen! Nicht auszudenken, wenn das unterwegs reisst. Dank "wartungsfreundlicher" Bauweise darf man selbst mit Werkstattausrüstung einen halben Tag bauen.

2. Mai 2002, 55'700 km, beide Reifen ersetzt mit Bridgestone Battlax BT45. Der vordere hielt 12'000 km der hintere gar 14'000 km! Darin ist der Trip um die Iberische Halbinsel enthalten und nichts ist so reifenschonend wie gleichmässige Fahrt.

29.7.2002, 64'468 km, Trip nach England, Wales und Schottland, 6'775 km, erneut auf der ganzen Reise keine Schraube angerührt.

10.8.2002, 64468 km, Kette und Kettenräder ersetzt. Nach 36'000 km ist das Ritzel verschlissen. Die Kette selbst zeigt wenig Verschleisserscheinug, allerdings fand ich im Bereich des Ritzels 3 defekte, weggeschleuderte X-Ringe. Sind X-Ringe auch nicht der Weisheit letzer Schluss oder liegt es an den Kettensprays die immer klebriger und zäher werden?

30.10.2002, 67'800 km, die Lenkungslager sind ausgeschlagen, rasten ein und müssen ersetzt werden. Diese Arbeit überlasse ich den Haslers, die das sehr günstig und in einem Tag erledigen. Die Lagerschalen im Lenkkopf kann man nicht austreiben. Die Haslers haben Rundeisen angeschweisst und sie damit aus dem Sitz gezogen.

24.12.2002, 68'000 km, trockenes und warmes Wetter (12° C) erlauben die Weihnachtsausfahrt am Nachmittag.
24.4.2003, erneute MFK mit gut 69'000 km problemlos bestanden und nun auf Sohn Peter eingelöst, der damit die grosse Prüfung machen will.
Januar 2004, 76'000 km, zum Ausschlachten verkauft.


  • Yamaha FZR 1000 1991

27.2.2004, bei Zecchini abgeholt mit km Stand 17'565. Neue Batterie und Gabelsimmeringe. Noch nie habe ich einen Töff bei Temperaturen um 0° C und Schnee an den Strassenrändern abgeholt.

4.4.2004, trotz widerlichem Frühling sind die ersten 1200 km abgespult. Das ist der Motor den die VFR haben sollte. Dampf in allen Lagen. Auch die Bremsen packen härter zu als bei der VFR. Das Fahrverhalten ist willig, die FZR muss nicht in die Kurven gezwungen werden wie die FZ750.

16.4.2004, 19'300 km, vorderen Michelin gegen Metzeler Z6 ersetzt (120/70 ZR17).
17.5.2004, 20'508 km, hinteren Metzeler Z3 gegen Michelin Pilot Road ersetzt (170/60 ZR17).

20.-23.5.2004, Trip nach Hannover-Arnhem/NL, 2'087 km, keine besonderen Ereignisse.

26.6. 2004, 24'000 km Service; Luftfilter, Oel/Oelfilter, Zündkerzen und Tachosaite ersetzt.

Juli 2004, einmal mehr auf die Route des Grandes Alpes in Frankreich. 2'200 km, keine Vorkommnisse. Mit den tiefen Lenkerstummeln ist die Maschine denkbar ungeeignet für enge Spitzkehren, jede Enduro ist schneller und handlicher. Den Dampf aus 1002 ccm kannst du aber bestens gebrauchen zum Überholen der Camper und Busse.

Was ich noch sagen wollte: Seit ich die FZR fahre vermisste ich die FZ750 noch keine Sekunde!

16.8.2004, 27'130 km, Schreck lass nach! Die vorderen Radlager sind bereits durch und müssen ersetzt werden.

10.-12.9.2004, Yamaha SRX Treffen in Schoorl/NL. 2000 km, keine besonderen Ereignisse, km total 29'424.

31.3.2005, 30'362 km, vorderen Metzeler gegen Michelin Pilot Road (120/70 ZR17) ersetzt. Erich Helfenstein, 8413 Neftenbach

26.4.-4.5.2005, 35'336 km, Tour durch Italien nach Sizilien, 4'815 km, keine besonderen Vorkommnisse.

10.6.-12.6.2005, 37'090 km, Besuch des SRX Treffens in Hurst/Bergisch Land/D, 1'280 km, keine besonderen Vorkommnisse. Hinterradkette ist verstreckt und muss ersetzt werden.

Neue Kette

29.6.2005, 37'090 km, die Hinterradkette ist verstreckt und wird durch ein Kettenkit von Derendinger ersetzt.

22.7.-24.7.2005, 40'500 km, Teilnahme am Thumper Rally 2005 in Clyro/Wales, 3'192 km, keine besonderen Vorkommnisse.

8.9.-11.9.2005, 43'500 km, Fahrt ans Mono-Connection Treffen Schoorl/NL, 2'150 km, keine besonderen Vorkommnisse.

30.10.2005, 44'000 km, alle Bremsbeläge ersetzt.

25.5.-28.5.2006, 46'438 km, Auffahrt in Holland, 1'721 km

31.7.-4.8.2006, 48'923 km, Routes des Grandes Alpes, 2069 km

8.9.-10.9.2006, 50'713 km, Fahrt ans MonoConnection Treffen Doornenburg/NL, 1'700 km, keine besonderen Vorkommnisse.

13.7.-24.7.2007, 56'387 km, Trip nach York und ans Thumper Club Rally in Dent/UK, 2'970 km

7.9.-9.9.2007, 59'150 km, Fahrt ans MonoConnection Treffen Doornenburg/NL, 1'740 km

7.10.2007, 59'800 km, Seitenständerschalter verhockt, gereinigt und geschmiert, ein nicht einwandfreier Schalter kann zu Zündaussetzern führen.

20.4.-28.4.2008, 65'002 km , Tour durch Italien nach Sizilien, 4'662 km, keine besonderen Vorkommnisse.

24.7.-30.7.2008, 68'594 km, Tour nach und in Holland, 2'350 km, Hinterradkette ist am Ende und muss ersetzt werden.

11.9.-13.9.2008, 70'500 km, Fahrt ans MonoConnection Treffen Doornenburg/NL, 1'734 km

14.10.2008, 71'000 km, Aussetzer ab 4'000 1/min, Problem nicht gefunden und FZR Zecchini gebracht

23.10.2008, 71'000 km, Motor stirbt bei Probefahrt M. Zecchini, Problem nicht gefunden. Elektrik, Kabelbaum?

3.12.2008, 71'000 km, Telefon von Marco Zecchini, FZR repariert und abholbereit, Ursache des Problems war der Exup-Servomotor

Exup-Servomotor

19.1.2009, 71'112 km, vordere Bremsklötze ersetzt und neuerVorderradreifen Michelin Pilot Road

11.6.2009, 73'190 km, unterer Zylinder der hydraulischen Kupplungsbetätigung überholt, linker Gabelholm undicht

Yamaha FZR 1000


  • Honda Hornet 900, 2004

Gekauft im Februar 2009 bei Moto 91 mit 7'750 km.
Ein Tag aufgewendet, um das Ding richtig zu reinigen und Kleinigkeiten zu optimieren. Den vorderen Kotflügel habe ich mit einem "Fender Extender" von Pyramid verlängert. Dadurch wird weniger Wasser und Strassendreck in den Wasserkühler hochgeschleudert. Am Abholungstag zeigte die fünfjährige Batterie Schwächen und wurde von Moto 91 diskussionslos gegen eine Neue ersetzt.

Im Serviceheft sind zwei frühere Besitzer aufgeführt: Yvonne Bless aus Thalwil kaufte die Hornet am 25.9.2004 bei Targiroff in Kirchberg. Als zweiter Besitzer ist Franco Di Nunzio aus Rümlang aufgeführt.

28.3.2009, katastrophales Wetter und ewig langer Winter (trotz globaler Erwärmung!), erst ca. 500 km gefahren

22.4.2009, 9126 km, diverse Trips in der Umgebung und im Schwarzwald. Die Hornet ist handlich und hat viel Dampf im unteren Drehzahlbereich, mehr als die VFR oder die FZR1000. Spritverbrauch um 5 l/100 km beim Einhalten der Limiten. An den Winddruck muss ich mich erst wieder gewöhnen, jenseits von 120 km/h ist es eigentlich nicht mehr lustig.

21.6.2009, 11'832 km, Fahrt ans SRX-Treffen bei Much/D, Verbrauch 4.35 l/100 km

28.9.2009, 15'910 km, neuer Vorderradpneu, Michelin Pilot Road, 120/70-17

24.2.2010, 17'650 km, heute Nachmittag unternahm ich die erste Töfffahrt dieses Jahres. Diese hatte ich mir aber ganz anders vorgestellt. Bei der Einmündung zum Heliport gab ich zuwenig Gas beim Wegfahren, Motor stellt ab, Strasse leicht abfallend, Töff 220 Kg, kommt leicht leicht in Schräglage, ich weiss aus Erfahrung was kommt, versuche das Ding zu halten, mein Fehler! Im rechten Oberschenkel hole ich mir eine Gewaltszerrung, liege neben dem Töff, Fuss eingeklemmt unter Motorgehäuse. Logischerweise interessiert dies keinen der scharenweise vorbeifahrenden Autofahrer. Schliesslich kann ich den Fuss befreien, kann aber den Töff nicht aufstellen, zu schwer, zu starke Schmerzen im Bein. Da kommen glücklicherweise zwei Typen angebraust, halten an und stellen mir den Töff auf. Fragen sogar, ob ich einen Arzt brauche! Hat mich gerade wieder aufgestellt. Bin anschliessend problemlos nach Hause gefahren, Bein mit Rosssalbe eingeschmiert und 20 Tropfen Schmerzmittel geschluckt.
Alle Zwischenfälle mit Töffs die ich in den vergangenen 20 Jahren erlitt, passierten immer beim Parkieren oder im Stillstand. Den schwersten Unfall in dieser Zeit erlitt ich aber mit dem Rennvelo.

22.5.2010, 19'500 km, Bolzen des Kupplungshebel ausgebaut und geschmiert, muss ungeschmiert montiert worden sein.

28.-30.5.2010, 20'734 km, Fahrt ans SRX-Treffen im Altmühltal/D, 960 km

25.6.2010, 21'848 km, neuer Hinterradpneu, Michelin Pilot Road, 180/55-17

22.7.2010, 23'868 km, Service: Oelwechsel, Oel- und Luftfilter ersetzt, Zündkerzen ersetzt

6.-11.8.2010, 26'000 km, Tour nach Holland, 2000 km

18.8.2010, 26'135 km, neuer Vorderradpneu, Michelin Pilot Road, 120/70-17

2.-6.9.2010, 28'978 km, Teilnahme am Monoconnection Meeting in Ossenzijl/NL, 2068 km

26.11.2010, 31'314 km, Batterie zum Überwintern ausgebaut.

27.-29.5.2011, 36'135 km, Fahrt ans SRX-Treffen bei der Tonenburg/Höxter/D, 1565 km

30.5.2011, 36'135 km, Service: Hintere Bremsbeläge ersetzt, Oelwechsel, Oel- und Luftfilter ersetzt

15.8.2011, 40'641 km, Satz Michelin Pilot Road 2 montiert

Honda Hornet 900, 15.8.2011

15.8.2011


2.-4-9.2011, 42'964 km, Teilnahme am Monoconnection Meeting in Ossenzijl/NL, 1851 km

7.12.2011, 45'069 km, Batterie zum Überwintern ausgebaut.

23.2.2012, 45'069 km, Antriebskette ersetzt.

25.6.2012, 48'312 km, Service: Oelwechsel, Oel- und Luftfilter ersetzt, neue Zündkerzen, neues Kupplungkabel eingezogen, Bolzen des Kupplungshebels geschmiert, vordere Bremsbeläge ersetzt.

10.6.2013, 53'649 km, Satz Michelin Pilot Road 3 montiert

28.6.-30.6.2013, 55'543 km, Teilnahme am SRX Treffen in Hoxel-Morbach/D, 1180 km

14.7.-18.7.2013, 58'155 km, Französische Alpen, Routes des Grandes Alpes, 2100 km

25.6.2014, 64'626 km, neuer Vorderradreifen Michelin Pilot Road 3

25.7.-28.7.2014, 66'663 km, Auvergne/F, 1748 km

28.8.1014, 67'060 km, neuer Hinterradreifen Michelin Pilot Road 3

5.-7.9.2014, 69'384 km, Teilnahme am Monoconnection Meeting in Ossenzijl/NL, 1706 km

31.12.2014 70'625 km

18.3.2015, 70'200 km, Batterie ersetzt

28.12.2015, 74'509 km, neuer Vorderradreifen Michelin Pilot Road 4

21.4.2016, 75'092 km, MFK in Bülach, Experte freut sich über den serienmässigen und gepflegten Zustand der Hornet


  • Pony GTX

Sonntag 2. Februar 2014, 2328 km, erste Testfahrt. Schwächeanfall nach nur 3 bis 4 km. Reboot mit Choke. Seltsamerweise läuft das Pony wieder in alter Frische. Erneuter Schwächeanfall nach weiteren 3 km. Den Rest des Nachmittags verbringe ich mit Ausbau, Zerlegen, Reinigen und Ausblasen des Vergasers. Danach sind keine Schwächeanfälle mehr zu verzeichnen.

Ansicht von rechts

Montag 3. Februar 2014, ich traue dem Ding noch nicht ganz und fahre mit dem Pony nur bis zum Bahnhof Hüntwangen.

Dienstag 4. Februar 2014, erste Fahrt nach Bülach und zurück.

Mittwoch 5. Februar 2014, ich ersetze Hinterradreifen, Benzinschlauch und die beiden Ketten. Unter der Verschalung finde ich einen leeren Batteriekasten und unter dem Kurbelgehäuse einen stillgelegten Anlasser. Das Pony wurde mir als "unverbastelt" im Originalzustand verkauft. War die Verkäuferin aus Ober-Ohringen nicht ganz ehrlich oder wusste sie es selbst nicht?

Freitag 7. Februar 2014, 2459 km, den abgehängten und vermutlich defekten Anlasser abgebaut und entsorgt. Entschlacken, sage ich dem. Das Pony zu starten ist recht mühsam. Es muss per Pedalen oder Talfahrt in Bewegung gesetzt werden. Mit genügend Schub zieht man den Kupplungshebel, um die Kurbelwelle mit der Automatik in Eingriff zu bringen. Ein Dekompressionsventil ist nicht vorhanden.

Donnerstag 20. Februar 2014, 2645 km, Gebläseverkleidung und Kettenspanner der Tretkette ersetzt. Die Gebläseverkleidung war eingeschlagen wie von einem Fusstritt und der Kettenspanner hatte eine gebrochene Feder.

4.11.2014, 6291 km, neuer Hinterradreifen "Swallow" aus indonesischer Produktion, die Antriebskette hat sich so stark gelängt, dass sie gekürzt werden muss. Die Tretkette muss ebenfalls gekürzt werden, weil sie sonst am Hinterradritzel beim Antreten überspringt. Ein Kettenspanner mit fest einstellbarer Rolle wurde vorbereitet. Die Kontaktfedern im Lichtschalter mussten etwas mehr vorgespannt werden, ansonsten der Kontakt nicht sicher ist. Betrieb ist zuverlässig, keine Pannen.

31.12.2014, 7234 km

13.1.2015, 7406 km, Rücklichtbirne durchgebrannt und Kabel am Hinterradschutzblech durchgescheuert.

Motorschwinge

Das Kabel zur Rüclleuchte wird im Schutzblech in einem Rohr geführt. Das Kabel war an zwei Stellen durchgescheuert. Es musste ein neues Kabel (rot) eingezogen werden. Im Bereich Schutzblech/Hinterad bewehrte ich es mit einem Gewebeverstärkten Benzinschlauch. Die Rückleuchte ist billigster Schrott wie üblich.Weder Schraub- noch Steckverbindung und ohne einen Tropfen Polfett montiert, so dass Schrauben, Muttern und Kontakte möglichst rasch korrodieren.Auf diesem Bild kommt die ungenügende Schmutzabweisung der Rahmenkonstruktion zur Geltung. Kastenprofile und Knotengbleche werden vom Hinterrad bekleckert. Zylinderkopf und Zündkerze werden vom Vorderrad mit Strassendreck versorgt.
Ein weiterer Schwachpunkt ist die Antriebskette, die zu oft nachgespannt oder gar gekürzt werden muss. Alternativen wären Dichtringkette oder ein Zahnriemen der ohne Schmierung auskommt.

20.1.2015, 7530 km, im Schneeregen schlägt der abgeschirmte Kerzenstecker durch. Zwischen Eglisau und Bülach demontiere ich mit dem Sackmesser die Abschirmbleche vom Kerzenstecker.

29.1.2015, 7628 km, Der Kerzenstecker schlägt erneut durch im Schneeregen. Wasser gelangt in den Kerzenstecker und an die Zündkerze. Abhilfe schafft ein Dichtring eines alten NGK Steckers. Zugleich ist das Gaskabel teilweise eingerostet und der Schieber bleibt hängen. Um ein neues Kabel einzuziehen muss der Luftfilter und Vergaser ausgebaut werden. Bei den engen Platzverhältnissen ein spezielles Vergnügen. Auch der 3. Benzinschlauch ist fällig. Weshalb das Material sich nach wenigen Monaten kürzt und hart wird verstehe ich nicht.

20.4.2015, 8600 km, Antriebskette ersetzt. Hintere Bremstrommel gereinigt und Bremsbeläge aufgerauht. Die Bremswirkung bleibt ungenügend.

25.3.2017, 14'544 km, neuer Hinterradreifen, Continental

16.5.2017, 14'880 km, Totalausfall der Beleuchtung, Scheinwerfer- und Rücklichtbirnen brennen durch. Scheint ein Problem mit der Spannungsregelung zu sein. Wie schon beim M-Budget Velo helfe ich mir mit unabhängiger LED Fahrradbeleuchtung.


  • Kawasaki ZRX 1100

12.7.-16.7.2015, 43'694 km, Französische Alpen, Routes des Grandes Alpes, 2150 km, Hinterradkette muss erstmals gespannt werden.

20.8.2015, 44'492 km, Antriebskette ersetzt, weil sie verstreckt ist.

ZRX am Grand Canyon du Verdon
Mit der ZRX 1100 am Grand Canyon du Verdon (Provence), Rive droite

3.-6.9.2015, 47'154 km, Teilnahme am Monoconnection Meeting in Ossenzijl/NL, 1846 km

11.3.2016, 49'153 km, neuer Vorderradreifen, Metzeler Z8

23.8.2016, 53'073 km, neuer Hinterradreifen, Metzeler Z8

1.-4.9.2016, 55'225 km, Teilnahme am Monoconnection Meeting in Ossenzijl/NL, 2100 km

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Text und Bilder Robert Pfeffer
CH-8194 Hüntwangen
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