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Mach III |
Kawasaki Mach IV Kawasaki Triple und Z1 Treffen 2010 |
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Ausgestorben auf den Strassen, aber immer noch zu sehen an Veteranenrennen, die Kawasaki H1. Hier zwei Exemplare am Bergrennen Boécourt 2004. Extinct on the road, the Kawasaki H1, but still performing strong in vintage races. Here two models competing in a hill climb race in Switzerland. Daten der Strassenversion: Beschleunigung Viertelmeile Die Kawasaki H1 Mach III mit Dreizylinder-Zweitaktmotor warf das Werk 1969 auf den Markt. Die Mach III erschien praktisch gleichzeitig mit Hondas CB750. Zwar nur mit 500 ccm und ein paar PS weniger, dafür aber mit einem Leergewicht von nur 174 kg gegenüber den 235 kg der Honda. Kawasaki baute die H1 bis 1976, ab 1972 wurde sie mit einer Scheibenbremse im Vorderrad ausgeliefert. Das letzte Modell, die KH 500 H8, drosselte das Werk im Hinblick auf Emissionswerte von 60 auf 52 PS. In acht Jahren produzierte das Werk gut 110'000 Stück. Quellen: 'The Kawasaki Story' by Ian Falloon, Haynes, ISBN 1-85960-613-X Das französische Magazin Moto Revue schrieb damals: Lors du premier contact, le pneu arrière fume sur 75 mêtres!
Elio Callara
'The Kawasaki Story' by
Ian Falloon
Klassik |
Bergrennen Boécourt 2004: Roland Röthig, Mach III mit Rahmen von Rickman. |
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Bergrennen Boécourt 2004: 520 Peter Freiburghaus, 521 Heinz Bänninger Suzuki T500. |
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Kawasaki Triple und Z1 Treffen 2009 in Neubrunn/ZH. |
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Die erste H1 auf der Strasse begegnete mir 1969 auf der Zürcher Europabrücke. Drauf sass kein geringerer als der famose Fritz Hintermüller, der die Zweitakt-Kawasakis zusammen mit Ernst Wolf (HIWO) importierte. Damals kannten wir noch keinen Helmzwang, somit erkannte ich Fritz an der typischen Tweed-Dächlikappe. Fritz Hintermüller war begnadeter Mech, Veteranenrestaurateur und -sammler. Unter anderem besass er einen Bugatti mit dessen Hilfe mir Fritz meine erste und einzige Bugatti-Fahrt bescherte. Hintermüller und Wolf erging es mit den Kawasakis wie schon mit Honda, das Werk suchte einen kapitalkräftigen Importeur. Jeker & Häfeli in Balsthal übernahm den Kawasaki-Import mit der Lancierung der Viertaktmodelle. Heute liegt der Import bei der Firma Fibag die zu meinen Primarschulzeiten BSA vertrat. Die Fibag unterhielt eine Werkstatt im Zürcher Kreis 4 an der Ecke Kern-Brauerstrasse. Gegenüber befand sich eine Migros Filiale welche damals der erste Selbstbedienungsladen im Quartier war. Waren wir Kinder stolz, wenn uns Mutter zum Posten in die Migros schickte. Irgendwann gab Migros die Filiale auf und die Heilsarmee, die im Haus schon lange eine Brockenstube betrieb, übernahm den Laden. Und heute, ja da ist jetzt ein Beate Uhse Laden ... |
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![]() In diesem Hinterhof an der Erlachstrasse
in Zürich-Wiedikon befand sich die zweite Schweizer
Heimstätte für Kawasaki Motorräder. Elio
Callara (links im Bild) übernahm die ehemalige
HIWO-Werkstatt von Ernst Wolf. Noch 1984 verkaufte mir Ernst
Wolf Teile für eine Drehschieber 250er aus den 60er
Jahren. Was mit dem Zweitakt-Kawasaki-Lager passierte weiss
ich nicht, zum Zeitpunkt dieser Aufnahme, 1992, führte
Elio das Zylinderschleifwerk/Motorrevisionen weiter. Wenn ich mich richtig erinnere importierte Fritz Hintermüller aus Zürich-Schwamendingen die ersten Kawasakis 1967. Es handelte sich um die 250er Samurai und 350er Avenger, beides Zweizylinder-Zweitakter mit Drehschiebereinlass. Die Firma HIWO existierte laut Handelsregister vom 13.11.1969 bis zum 7.2.1994. This shed in a backyard of Zurich-Wiedikon used to be Kawasaki's second 'home' in Switzerland in the sixties. I have no clue what happened to the stock of two-stroke parts. |
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CH-8194 Hüntwangen |
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