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Tausende fahren jedes Jahr in die französischen Alpen, um sich per Rad an den berühmten Pässen der Tour de France zu üben. Ohne seriöse Vorbereitung soll man sich aber nicht an Pässe wie den Galibier, Bonette, Izoard, Vars, Madeleine, etc. wagen. Allenfalls eine Variante für etwas weniger trainierte wäre eine Fahrt entlang dem Grand Canyon du Verdon oder durch die Schlucht des Daluis. Du darfst dich nicht von der absoluten Höhe der Pässe täuschen lassen. Der 2'770 m hohe Col d'Iséran ist von Val d'Isère leichter zu schaffen als der "nur" 2'000 m hohe Col de la Madeleine. Die Anfahrtswege sind zum Teil beträchtlich. Ist man derart in Form wie die zwei deutschen Radler die ich im Sommer 2001 in Guillaumes traf, ist das nicht so von Bedeutung. Sie sind per Bahn nach Turin gefahren und rollen nun die Alpen per Rennvelo von Süden nach Norden auf. Die Pässe nördlich von Briançon (Aravis, Colombière, Croix de Fer, Galibier, Glandon, Madeleine, Saisies, Télégraph ) sind stärker befahren als die südlicher gelegenen wie, Bonette, Couillole, Izoard und Vars. Ein ziemlicher Touristenrummel herrscht selbstredend rund um den Grand Canyon du Verdon und an der Alpe d'Huez. Unterkünfte findest du praktisch in jedem Kaff. Die Leute sind sich an Radtouristen gewöhnt, es sollte an nichts fehlen. Nicht verschweigen wollen wir aber die nicht vorhandenen Radwege und die Dieselabgase der PWs, Busse und Lastwagen. Ein Aufstieg auf die Alpe d'Huez ist nicht unbedingt gesundheitsfördernd, wenn wir davon ausgehen, dass ca. jeder 2. PW der dort hochfährt eine Russpartikel-ausstossende Dieselschwarte ist. Selbst war ich noch nie per Velo in
dieser Gegend unterwegs. Es fehlt mir immer noch das
Rennvelo mit drei Zahnkränzen vorne und etwas mehr Zeit
zur Vorbereitung. |
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Sehenswürdigkeiten Pässe Reiseführer Karten |
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Lance Armstrong Buch.
Aufforderung an Jan Ullrich ...
... und an Richard Virenque.
Beat Breus Alpe d'Huez Kurve.
"Les grandes heures du Tour de France au Ventoux" von Bernard Mondon. |
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Der Col du Télégraphe liegt zwischen St-Michel-de-Maurienne und Valloire. Mit seinen 1566 m Höhe ist er das Vortraining zum nahen, 2646 m hohen, Col du Galibier. |
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Prächtige Landschaft am Grand Canyon du Verdon. Am gegenüberliegeden Hang erkennt man die Strasse "Rive Gauche" und die Balcons de la Mescla. |
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Man macht sich bereit für die Abfahrt vom Galibier. Die Strasse fällt mit 12 % Gefälle talwärts gegen Süden. |
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Verdiente Pause auf dem knapp 2'000 m hohen Glandon. |
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Der lange Aufstieg zum Col de la Madeleine kann schon mal weiche Knie geben. |
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Morgens um acht hat man den Mont Ventoux noch für sich. Abfahrt in Richtung Malaucène. |
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Blick vom Mont Ventoux (1909 m) auf die Umgebung. Am Hang sieht man die Strasse von Sault her kommend. In diesem Abschnitt, kurz vor der Passhöhe, befindet sich der Gedenkstein für den englischen Radrennfahrer Tom Simpson. |
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Text und Bilder Robert Pfeffer |