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Töff-Fäscht Adlikon
9. Mai 2010
Töff-Fäscht 2008
Töff-Fäscht 2009

Noch am Samstag vor dem Töff-Fäscht war ich mit ein paar Kollegen vom englishforum.ch in der Region Hemberg-Schwägalp unterwegs, als sich aus dem sonnigen Unterland-Wetter rasch heftige Regenschauer entwickelten. Der sprichwörtliche englische Humor blieb uns treu und "Hedgehog of Death" setzte weiter sein kostbares Billett auf Spiel. Daher war ich doch recht skeptisch, ob Petrus dem Töff-Fäscht gnädig sei. Leider konnte ich weder Mark aus Oberglatt noch sonst jemand motivieren. Und der Isländer William wurde von seiner Frau zu einem Hike in den Mythen gefordert.

Bei meiner Ankunft in Adlikon wurde ich aber bereits von auch-Rentner Moritz Meyer (Moto Sport Schweiz) "erwartet". Bei Cola und Bratwurst erzählte Moritz von seiner Oldtimersammlung, der Arbeit bei MSS und dem Mut des Michael Föhn, der ein weitere Töffzeitschrift namens "Kurvenflitzer "im Januar 2010 gründete.

Das Treffen zeigt jeweils einen Querschnitt der Schweizer Töffszene. Vom martialischen Jungstar in Wehrmachtshelm und Tarnsack zum seriösen Veteranenrestaurator bis um rennmässigen Ducatisti ist alles vertreten. Auch immer dabei, quasi zum Inventar gehörend: Drehörgeler aus Kloten und Astrid Hollinger mit ihrem Shop aus Wallisellen. Die organisierenden Kollegen vom "Züri" bleiben stets diskret im Hintergrund. Eine Internet-Präsenz wäre ihnen sehr zu wünschen. Sehr schön wie sich der betagte Ernst Greutert immer noch guter Gesundheit erfreut. Wir möchten ihn noch an vielen weiteren Töff-Fäschten treffen.

Laverda 1200

Laverda 1200

Laverda 1200

Laverda 1200

Laverda ist eine alte Landmaschinenfabrik, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg auch dem Motorradbau mit kleinen 75 ccm Maschinen zuwandte und es dann in relativ kurzer Zeit zu einer der Nobelmarken Europas brachte. Besonders mit den 743 ccm Zweizylinder-ohc Modellen und der 981 ccm Dreizylinder mit ihrem 80 PS Motor. Heute ist Laverda Teil des Piaggio Konzerns.

MV Agusta 350 S

MV Agusta 350 S

Ducati 999

Ducati 999

Norton

Norton

Norton Commando 750

Norton Commando 750

Triumph Scrambler

Triumph Scrambler

John Tickle Doppelnockenbremse

John Tickle Doppelnockenbremse

Norton Commando

Norton Commando

Triumph Thruxton 900

Triumph Thruxton 900
Die neuen Triumphs aus Hinckley/GB 1992

Honda Gespann

Honda Gespann

Honda Goldwing Gespann

Honda Goldwing Gespann

MZ Gespann

MZ Gespann

VEB (Volkseigener Betrieb) Motorradwerk Zschopau entstand 1946 aus den ursprünglichen DKW-Werken. Zunächst unter dem Namen Ifa bekannt, bekamen diese Zweitakter später den Namen MZ. Nach der Wende wurde MZ 1990 privatisiert. Von 1992 bis 1998 lautete die abgekürzte Firmenbezeichnung vorübergehend MuZ, 2008 wurde die Produktion eingestellt, bis das Unternehmen im März 2009 von den ehemaligen deutschen Motorrad-Rennfahrern Ralf Waldmann und Martin Wimmer gekauft wurde. Da hoffen wir doch, dass der Mut dieser beiden belohnt wird!

Motosacoche Gespann

Motosacoche Gespann

Motosacoche (MAG), 1899-1957, war einst Europas grösster Hersteller von Viertakt-Einbaumotoren, später der grösste ausserhalb Englands. Alles begann mit den von Henry und Armand Dufaux konstruierten 241 und 290 ccm Velohilfsmotoren., denen dann Ein- und V-Zylindermotoren und komplette Motorräder folgten. 1930 kam Bert Le Vack als Chefkonstrukteur zu Motosacoche, wo er unter anderm eine 846 ccm V-Zweizylindermaschine schuf.
Nach 1945 konstruierte Marchand einen 235 ccm Prototyp, dem in den fünfziger Jahren eine 248 ccm ohv-Einzylinderversion mit Kardanantrieb und 1953 ein 246 ccm Modell mit dem Zweizylindermotor von Opti folgten. Zum Serienbau kam es aber nicht mehr. Motosacoche belieferte einst grosse Werke wie Ariel, Brough Superior, Matchless, Monet Goyon, Triumph und andere mit seinen hervorragenden Motoren.

Zündapp KS800 Gespann

Zündapp K800 Gespann
Vierzylinder-Boxermotor, Bauzeit 1933-38, Bohrung x Hub 62x66 mm, 20/22 PS, 4-Gang Kettengetriebe

Vierzylinder-Boxermotor der Zündapp KS800

Vierzylinder-Boxermotor der Zündapp KS800

Drehorgel

Drehörgeler fehlt an keinem Töff-Fäscht. Bravo!

Astrid Hollinger

Astrid Hollinger

Henderson Vierzylinder

Henderson 1301 ccm Vierzylinder

BMW R27, 250 ccm

BMW R26/R27, 250 ccm, 15 PS/18 PS

Condor

Condor Grand Sport, 500ccm ohv, 1930

Jawa 250 von 1938

Jawa 250 von 1938

Jawa 250

Jawa 250

Das tschechoslovakische Unternehmen Jawa entstand als Waffenschmiede. Der Firmensitz war in Prag, der Besitzer hiess F. Janecek. Im Jahre 1929 wurde das erste Motorrad vorgestellt. Es war eine fast exakte Kopie der deutschen Wanderer, die in demselben Jahr gebaut wurde und von der Janecek die Herstellungsrechte erworben hatte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Jawa mit CZ, Ogar und Eso zusammengeführt.

Jawa 250, Einzylinder-Zweitaktmotor

Jawa 250, Einzylinder-Zweitaktmotor

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Text und Bilder Robert Pfeffer
CH-8194 Hüntwangen
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