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14.-16.9.2001 |
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Dieses Jahr düste ich bereits am Donnerstag los. Zur Abwechslung mal durch Frankreich-Luxemburg-Belgien. Ziel war Wassenaar, wenige Kilometer nördlich von Den Haag gelegen. Dort sollte ich Theo, einen Cousin meiner Frau besuchen und Schweizer Schokolade überbringen. Die neue Route stellte sich als nicht ideal heraus. Sie führt von Mühlhausen bis Epinal durch unzählige Dörfer und zwischen Luxemburg und Lüttich hat es über mehr als 100 km keine Tankstelle. Abends um acht stand ich bei strömendem Regen vor Theos Türe, den ich nicht kannte und der mich noch nie gesehen hatte. Er erwartete mich auch nicht, denn meine Frau konnte ihn telefonisch nicht erreichen. Die Gastfreundschaft von Theo und seiner Frau kannte aber keine Grenzen, zwei Stunden später hatte ich geduscht, gegessen und die FZ750 im Schopf neben Theos XJ900 geparkt. Freitags entschloss sich Theo spontan mich nach Schoorl zu begleiten, auf etlichen Umwegen natürlich. Unser erster Besuch galt dem Ford Museum in Hillegom. Mit etwa 200 Exemplaren auf drei Hallen verteilt das umfassendste Ford Museum in Europa. Danach gings über Deiche und Nebenstrassen nach Cruquis wo sich eine dampfbetriebene Pumpstation befindet, mit welcher seinerzeit das Haarlemermeer trockengelegt wurde. Das Schöpfwerk wurde von der grössten jemals gebauten Dampfmaschine betrieben. Die Zylinderbohrung beträgt 3'660 mm. Den ganzen Tag genossen wir mildes und trockenes Wetter, trotz häufigem Regen in der Heimat. Toureninfo |
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Das SRX-Treffen fand unter Teilnahme von gut zwanzig SRXen statt. Dabei auch einige, gern gesehene, fremde Fötzel wie eine KTM Duke, eine RD350, eine Honda VTR, zwei Yamaha SZRs und andere. Das Camping-Restaurant offerierte am Abend das SRX- und das Yamaha-Menue und morgens konnte man zwischen englischem und holländischem Frühstück wählen. Interessant, wie immer wieder neue Leute zum Treffen finden. So zum Beispiel ein Paar aus Yorkshire und Graham Carrick aus Wales vom britischen Thumper Club. Unter der "Tourenleitung" von Gerard van Dijk and René Post nahmen wir am Samstag in zwei Gruppen die obligate Ausfahrt (bekannt als "Wilder Ritt") unter die Räder. Regen oder nicht. In leicht "überlegalem" Tempo preschten wir über Deiche und Gassen zum Marinemuseum in Den Helder. Hier gab es allerhand seemännisches und technisches zu sehen, zum Beispiel komplette Werkstätten, Motoren oder gar ein U-Boot im Trockenen. Abends, nach Speis und ausgebiegem Trunk schritt René Post zur Preisverteilung. Preise werden für die schönste SRX, die weiteste Anfahrt und anderes verliehen. Die weiteste Anfahrt per SRX schaffte ein Kollege aus Augsburg mit 830 km. Früh am Sonntagmorgen packte ich meine Siebensachen und begab mich auf den Heimweg. Die erste Stunde fuhr ich bei strömendem Regen, je weiter ich von der Küste wegkam, desto besser wurde das Wetter. Bei Koblenz/D tauchten nochmals Regenwolken auf und später wieder in Basel. Einmal mehr ein erlebnisreiches Wochenende, wenn's auch mal nasse Zehen gab. Schon wieder neue Gore Tex Stiefel ... |
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wenn ein Kanal per Fähre überquert werden muss. |
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Wahrscheinlich bin ich der einzige, der jemals mit serienmässigem Auspuff an ein SRX-Treffen fuhr. |
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Dieses Modell wurde nie in die Schweiz eingeführt, lediglich die XBR500. |
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Neben dem lachenden Frank sitzt die RD350 Pilotin aus Yorkshire. |
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Gerard ist SRX-Rennfahrer und Mitorganisator des Treffens. |
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Hinten RD350 und vorne SRX mit Fremteilen. |
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Text und Bilder Robert Pfeffer |