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Storm by Allen
Noren |
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Die Vorbereitung zur grossen Tour beginnt bereits beim Töffkauf. Eigentlich schon früher, denn einen Töff kauft keiner von einem Tag auf den andern. Wochen, Monate oder gar Jahre hast du dich mit diesem Thema beschäftigst. Du hast dich einem Lernprozess unterzogen, Begriffe wie "Stau", "Parkplatznot", "Abenteuer", "Freiheit", "Kollegen" und ähnliche sind dir durch den Sinn gegangen. Mit der Wahl eines Modells, eines bestimmten Typs von Motorrad hast du dich dem bevorzugten Einsatzbereich deiner Maschine verschrieben. Theoretisch kannst du mit jedem Töff fast alles machen, es sollen ja schon Rollerfahrer den Mont Chaberton im italiensch-französischen Grenzgebiet bezwungen haben. In der Praxis haben aber die Sportraketen und Chopper lieber ebenen, griffigen Asphalt unter den Rädern als nackte Erde, Flussbette oder Wüstensand. Die Enduromaschinen sind in dieser Hinsicht wesentlich flexibler. Eine umfassende Reifenpalette verschiedener Hersteller erschliesst ihnen nahezu jedes Terrain. Auf deinem Töff musst du bequem sitzen, egal ob zusammengefaltet auf einem Donnerbolzen oder aufrecht auf einem Endurogeländer. Damits auch die Sozia bequem hat soll die Sitzbank lang genug und die Fussrasten nicht allzu hoch oben angebracht sein. Der Inhalt des Benzintanks reicht für 250 oder mehr Kilometer, wenn du Tagesetapppen von vier-, fünfhundert oder mehr Kilometern abspulen willst. Ins Motorradbudget gehören nebst Steuer und Versicherung auch Posten wie Bekleidung, Service, Reifen, Strassenkarten, Reiseführer, Feriengeld, Pannenversicherung und Gepäck. Die Spritztour über den Klausen am Sonntagmorgen erledigst du aus dem Stegreif. Die ausgedehnte Tagestour erfordert bereits ein bisschen Kopfarbeit. Nicht erst am Sonntagmorgen, sondern am Vortag oder noch früher. Beschaff dir Karten des "Zielgebiets" und informier dich in Reiseführern, auf dem Internet oder bei Kollegen die schon dort waren. Überleg dir, was dich und deine Kollegen interessieren könnte. Wähle die Route abwechslungsreich, abseits der verstopften Transitachsen. Liste auf einem Blatt Papier die Ortschaften auf die du anfährst. Dieses Blatt legst du auf dem Tanksack unter die Klarsichtfolie oder klebst es direkt auf den Tank. So kannst du auf der Tour den Wegweisern folgen, musst kaum je anhalten um die Strassenkarte hervor zu nehmen. Des weiteren ist diese Streckenliste auf dem Tank sehr hilfreich, wenn du Passanten oder Polizisten nach dem Weg fragst - besonders in fremdsprachigen Ländern - du zeigst einfach mit dem Finger auf den Ort wo du hin willst. Inzwischen haben die GPS Systeme den Markt erobert mit denen Navigation kein Problem mehr sein darf. Findet der geplante Ausritt mit Kollegen oder gar im Clubrahmen statt, so ist es nur von Vorteil, wenn alle Beteiligten im voraus wenigstens über Tourenziel und Streckenlänge orientiert sind. Nicht bereits erprobtes Gepäck ist spätestens am Vortag am Töff anzubringen. Auf einer Probefahrt überzeugst du dich vom sicheren Halt des Gepäcks, deinem uneingeschränkten Sitzkomfort und den sicheren Fahreigenschaften deines Hobels. Nimmst du einen Passagier mit an Bord, achte, dass er oder sie trotz zusätzlichem Gepäck komfortabel sitzt. Eventuell sind Reifenluftdruck und Federbeine der höheren Belastung anzupassen. Dass die Maschine technisch in Ordnung ist, versteht sich von selbst. Unabhängig von Werkstattbesuchen empfiehlt sich die regelmässige Kontrolle von Reifenprofil, Luftdruck, Hinterradkette, Ölstand und der elektrischen Lampen. Jetzt ist es an der Zeit, dass du dich als Tourenfahrer in Form bringst. Am Vorabend einer Tour ruhst du dich aus. Das Mitfeiern an einer ausgelassenen Party bis in die frühen Morgenstunden kann am Nachmittag desselben Tages sehr teuer werden. Wenn es im Bündnerland ab der Mittagszeit allerorten kracht, wenn Motorräder zu Altmetall umgeformt werden, ist oft Übermüdung im Spiel. Inzwischen ist es draussen dunkel geworden, dein Stahlross ist gecheckt, beladen und vollgetankt. Erwartungsfroh begibst du dich zu Bett, noch kannst du nicht schlafen. Das ist die richtige Gelegenheit, die morgige Tour im Geiste abzufahren. Präg dir nochmals ganz deutlich ein, was du alles nicht machst: Überholen bei Gegenverkehr, die Sicherheitslinie überfahren, 120 auf der Landstrasse, ... Am Morgen vor der Tour. Vergessen wir zum Schluss nicht: Oberstes Ziel jeder Ausfahrt ist nicht die abgelegenste Nebenstrasse zu finden oder die haarsträubendste Schräglage zu fahren, sondern unversehrt mit heilen Knochen und aus eigener Kraft nach Hause finden. Fazit |
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Gepäck muss sicher am Motorrad befestigt sein. Es ist von Vorteil wasserdicht oder kann mit einem Überzug versehen werden. Grundsätzlich unterscheiden wir Hard- und Softbags. Gemeint sind Hartschalen-Koffer aus Kunststoff oder Aluminium und Taschen aus robusten Kunstfasern oder Leder. Hartschalen finden Verwendung als Seitenkoffer und sogenannte Top Case. Zur Befestigung sind Halterahmen erforderlich. Nur ganz wenige Tourenmaschinen sind serienmässig mit Seitenkoffern ausgestattet. Einige weitere sind mit Halterungen versehen, die Koffer müssen aber separat gekauft werden. Die stabilen, mehr auf Gebrauchsnutzen als auf Ästhetik gestylten Aluminium-Koffer sind für den gnadenlosen Ritt durch endlose Wüsten und unwirtliche Schluchten vorgesehen. Gepäcksysteme bestehen in der Regel aus Seitenkoffern und Top Case samt allen Halterahmen und Befestigungsplatten. Je nach Tour kannst du nur die Seitenkoffer oder nur das Top Case montieren. Für die Ferienreise mit Sozia steht dir dann mit allen drei Koffern ein beträchtliches Gepäckvolumen offen. Top Case sind beliebt weil einfach montier- und demontierbar, zudem bieten sie reichlich Platz für allerhand Kram wie Regenzeug, Handschuhe, Picknick, Tranksame, Strassenkarten, Fotoapparate, Reifenflickzeug, Werkzeug und vieles mehr. Rückenpolster erhöhen den Komfort für die Sozia. Die Ästhetik schnittiger Sportmaschinen leidet allerdings erheblich unter einem Top Case, etwa wie die berühmte Faust aufs Auge. Von Hartschalen-Koffern darfst du erwarten, dass sie wasserdicht, benzin- und ölfest, sowie bruchfest sind. Einige Hersteller liefern für ihre Koffer passende Innentaschen. Beim Übernachten nimmst du die sauberen Innentaschen aus den Koffern die am Töff verbleiben. Softbags aus Kunststoffgeweben oder Leder werden als Rucksack, Seitentaschen, Tanksack, Gepäckrolle und Gepäcktasche angeboten. Die Befestigung am Motorrad erfolgt mittels Riemen, Magneten, Spannbändern und Gepäcknetzen. Sie können nicht den Komfort und das Volumen der Hartschalen-Koffer bieten. Sie mögen einem kurzen Schauer trotzen, bei Dauerregen ist aber ihr Inhalt vor Nässe zu schützen. Also, wenn du Wert drauf legst die Nacht in einem trockenen Pyjama zu verbringen, pack zuerst alles in Plastiksäcke ein. Taschen und Rucksäcke bindest du am besten auf einem stabilen Gepäckträger fest. Serienmässige Gepäckträger finden sich an Enduromaschinen, Strassentöffs können nachträglich damit versehen werden. Viele Töffs sind mit Gepäckhacken im Heckbereich versehen, um kleinere Taschen oder Rucksäcke auf dem leeren Soziussitz mittels Spannbändern oder -netzen festzubinden. ![]() Tanksäcke sind äusserst praktisch für Dinge wie Karten, Ersatzhandschuhe, Fotoapparat, Unfallprotokoll, Schreibzeug und ähnliches. Föteli schiessen, Karte studieren, Handschuhwechsel, das alles kannst du direkt auf dem Töff machen ohne abzusteigen. Auf dem obersten Fach sollte eine Klarsichttasche vorhanden sein die Karte und Streckenplan aufnehmen kann. Der Befestigung auf dem Tank dienen mehrheitlich starke Spezialmagnete. Ratsam ist eine zusätzliche Sicherung durch einen locker gehaltenen Riemen um den Lenkkopf. Auch bei vollem Tanksack musst du die Instrumente sehen können. Rucksäcke sind in den letzten Jahren sehr beliebt geworden und werden von allen Bevölkerungsschichten getragen. Zum Töff fahren an Frau oder Mann eignen sich nur kleine, leicht beladene Rucksäcke. Mehrere Kilo schwere Exemplare sind unbedingt auf dem Gepäckträger oder falls vorhanden an der Rückenlehne zu fixieren. Grössere Rucksäcke sind für Fahrer und Sozius nur zumutbar, wenn sie man sie hinten auf der Sitzbank, beziehungsweise auf einem Top Case abstützen kann. In jedem Falle ist auf sicheren Halt aller Gepäckstücke zu achten, gegebenenfalls machst du eine Probefahrt vor der grossen Tour. Das zulässige Gesamtgewicht darf nicht überschritten werden. Je schwerer die Fuhre, desto länger wird der Bremsweg. Ausserdem kann durch die Beladung die Schräglagenfreiheit vermindert werden. Unbedingt Reifenluftdruck und Federbeine der Belastung anpassen. Vergiss nicht, dass Tanksack und Top Case den Schwerpunkt nach oben verlagern. Dein Töff fällt eher hin und ist schwieriger wieder aufzurichten. Vorsicht bei Seitentaschen die ohne Halterahmen lose über den Soziussitz gelegt werden. Die Taschen kippen nach innen und können am Hinterrad streifen, es sein denn du hast einen Töff mit zwei seitlichen Federbeinen wo sich die Seitentaschen abstützen können. Falls dem nicht so ist kann dir sicher dein Mech weiterhelfen. Fazit |
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Die vollständige, zweckmässige Ausrüstung zum Töffahren kann soviel kosten wie ein Occasionstöff. Hier geht es um deine Gesundheit. Wer ab fünfunddreissig die Gsüchti in allen Gelenken hat ist meist selber schuld. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Ausrüstung. Wer nicht einsehen will, dass Petrus das Wetter nach wie vor im freien abhält - nun, dem ist vielleicht vom Töff fahren abzuraten. Es muss nicht immer Kaviar sein, Motorrad-Ausrüstung ist auch gebraucht zu günstigen Preisen im Handel. Ein Blick in die Kleininserate der einschlägigen Hefte lohnt sich. Helm Von der Bauart her unterscheiden wir die offenen, sogenannten Jet-Helme, und die mit Kinnbügel versehenen Integralhelme. Qualitativ hochwertige Jet-Helme liegen auf dem Preisniveau guter Integralhelme. Der Kinnbügel der Integralhelme versteift die Kopfschale und schützt das Gesicht. Jet-Helme buchen auf der Komfortseite: Brillenträgern und Rauchern erleichtern sie das Leben, um eine Kleinigkeit zu essen oder zu trinken genügt es das Visier hoch zu klappen. Meist reichen die Visiere nicht ganz über die Kinnpartie, das heisst bei Regenwetter kanns ungemütlich werden. Optimalen Schutz bieten die Integralhelme nicht nur bei Unfällen, sondern auch bei Regen und kalter Witterung. Für Brillenträger sind Modelle im Handel mit aufklappbarer Front. Dies vermindert allerdings die Stabilität der Schale. Für welchen Helmtyp und Preisklasse du dich auch immer entscheidest, Tragkomfort und Schutzwirkung sind bedeutender als modisches Design. Der Helm mit der idealen Passform sitzt fest auf deinem Kopf. Hast du das Gefühl einen Schraubstock zu tragen, so stellen sich über kurz oder lang bohrende Kopfschmerzen und taube Ohrläppli ein. Auf der andern Seite kann ein lose sitzender Helm bei einem Unfall abgestreift werden. Es kann sich auch Zugluft unter der Helmschale einstellen die einzelne Kopfpartien unterkühlt. Betreffend Hygiene sind Modelle mit herausnehm- und waschbarem Innenfutter erhältlich. Seidene Sturmhauben, auch Kopfpariser genannt, kannst du unter allen Helmtypen tragen. Sie sind leicht waschbar, halten das Helminnere sauber und wärmen die Kopfhaut. Deinen Helm kaufst du im Fachgeschäft, wo dich qualifiziertes Personal bedient. Probier Modelle verschiedener Hersteller und unternimm eine Probefahrt. Achte auf lästige Wind- und Pfeifgeräusche. Brillenträger setzen die Brille auf und ab. Ist genügend Raum für Ohrläppchen und Brillengestell vorhanden? Jacke, Hose,
Kombi ![]() Leder ist seit Jahrzehnten das klassische Material für Jacken, Hosen, Kombis, Stiefel und Handschuhe. Leder ist atmungsaktiv, zäh, abriebfest und angenehm zu tragen. Es ist aber nicht wasserdicht. Das heisst bei Regenwetter musst du einen wasserdichten Überzug tragen. Das ist ein klein zusammenfaltbares Kombi aus Kunstfasern. Oft kann dieses unter der Sitzbank verstaut werden. Lederbekleidung ist figurbetont und muss daher gut sitzen. Massanfertigungen sind bei vielen Herstellern kein Problem. Einteilige Kombis haben nur noch im Rennsport Bedeutung. Otto Normalverbraucher trägt heute das zweiteilige Kombi, also Hose mit Bundreissverschluss zum "Anhängen" an die Jacke. Beide Teile kannst du so auch einzeln tragen. An Farbvarianten hängt von ganz schwarz über bunt zu weiss fast alles im Laden. Ledersachen lassen sich leicht und schnell mit Seifenwasser und Schwamm reinigen. Die Folgen eines Sturzes lassen sich in jedem Lederatelier oder gar beim Sattler leicht beheben. Lederkombis sind äusserst langlebig, meist muss ein neues her weil die wenigsten unter uns ihre Figur über zehn und mehr Jahre halten können. Fahranzüge aus zähen, abriebfesten Kunststoffasern haben in den letzten zehn Jahren einen überwältigen Aufschwung erlebt. Die meisten dieser Jacken und Hosen sind zudem mit einer atmungsaktiven Membrane (Gore-Tex, Sympatex, Aerotex, Soltotex oder ähnliche Bezeichnung) ausgerüstet. Diese Membranen sind durchlässig für Wasserdampf (Ausdünstung) verhindern aber das eindringen von Wassertropfen. Textile Kleidungsstücke sind lockerer geschnitten und daher äusserst bequem zu tragen. Zahlreiche Taschen nehmen Kleinkrams wie Sackmesser, Zigaretten, Taschentücher und Ausweise auf. Weil wasserdicht kannst du auf das zusätzliche Regenkombi verzichten. Optimal anpassungsfähig an die Jahreszeit sind Jacken und Hosen mit austrennbaren Thermofuttern. Achte, dass die Hosenbeine lang genug sind, das heisst sie müssen immer über den Stiefelschaft reichen. Probesitzen auf deinem Töff lohnt sich. Bei der Jacke prüfst du die Ärmel ob sie eine Art Schleuse haben in die die Stulpen der Handschuhe passen. Bei Regen läuft sonst das Wasser vom Jackenärmel in die Handschuhe. Die an den Gelenken platzierten Protektoren sollten ebenfalls herausnehmbar sein, damit man die Kleidungsstücke in der Maschine waschen kann. Beim Waschen unbedingt den Empfehlungen auf dem Etikett folgen. Im Vergleich zu Leder sind die Textilanzüge weniger langlebig und ein Sturz, selbst bei geringer Geschwindigkeit, zerstört die Membrane. Zur Reparatur muss das teure Stück zurück in die Fabrik ins Ausland. Das kann Wochen dauern - sehr ärgerlich mitten in der Saison. Jeans und Jeansjacken mit Kevlarverstärkungen an exponierten Stellen taugen nur für die heissen Sommermonate. Sie lassen den Fahrtwind durch und sind bei Regen sofort klatschnass. Handschuhe Stiefel Fazit |
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Ein Trip mit guten Kollegen ist beinah schon ein soziales Ereignis. Wie gemütlich ist es beim gemeinsamen Mittag- oder Abendessen. Da leben die kleinen Abenteuer des Tages nochmals auf. Auf der Strasse sind die Clubs oft nicht so gemütlich unterwegs. Geschwindigkeitslimiten werden strapaziert, Stoppstrassen überrollt und langsamere Kollegen unerbittlich abgehängt. Kein Wunder, dass Clubs Nachwuchsprobleme beklagen. Wenn unerfahrene Anfänger die Kollegen nur wenige Minuten bei der Abfahrt zu Gesicht bekommen liegt der Frust gleich hinter der ersten Kurve. Mit gutem Willen aller Beteiligten und etwas Disziplin lässt sich das viel besser machen. Also, eine Ausfahrt in der Gruppe will geplant sein. Jeder hat die entsprechende Strassenkarte dabei. Die Route wird gemeinsam besprochen, jeder weiss wohin die Reise geht. In sinnvollen Abständen legt man Treffpunkte fest, sogenannte Aufschlusshalte, wo gewartet wird bis auch die 125er eingetroffen sind. Ebenso legt man Kaffee- und Mittagshalt vor der Abfahrt fest. Beim heutigen Verkehrsaufkommen ist es fast unmöglich, dass eine Gruppe von zehn oder mehr Motorrädern über eine längere Strecke zusammen bleiben kann. Diejenigen die zusammenfahren halten genügend Abstand ein. Da wurde doch schon manch einer vom besten Kollegen gerammt. Selbstredend halten sich alle an die einschlägigen Verkehrsregeln und sind mit allen Sinnen hellwach. Unbedingt zu vermeiden sind überraschende Halts am Strassenrand oder gar das lebensgefährliche überqueren der Strasse, um auf der linken Strassenseite eine Tankstelle oder ein Restaurant anzupeilen. Links tanken bedeutet, dass du zweimal zwei Fahrbahnen überqueren musst. Das sind vier Chancen von hinten abgeschossen oder von vorne überfahren zu werden. Statistisch gesehen hat es links und rechts der Strasse genau gleich viele Tankstellen und Restaurants. Will die Gruppe im geschlossenen Verband fahren, so ist auch hier genügend Abstand einzuhalten. Ein PW sollte zwischen zwei aufeinanderfolgenden Töffs noch Platz finden. Die langsamsten Teilnehmer fahren an der Spitze der Gruppe und das Tempo richtet sich nach ihnen. Umgekehrt finden sich die Hinteren bald in eine Art Verfolgungsrennen verwickelt. Bei Kreuzungen, Abzweigungen und Stoppstrassen vergewissert sich jeder, dass sein Hintermann in Sichtweite ist. Andernfalls wird verlangsamt oder gar angehalten. Wenigstens einer in der Gruppe sollte eine Notfallapotheke und ein Unfallprotokoll mitführen. Als sehr nützlich kann sich auch ein Handy erweisen. Fazit |
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Eine Kamera wird am schonendsten in einem kleinen Rucksack am Fahrer transportiert. In Satteltaschen, Topcase oder Tanksack ist sie vor Vibrationen zu schützen. Hiezu eignet sich das Regenzeug, Pullover oder ähnliches. Kleine Sucherkameras können auch Platz in einer Jackentasche finden. Filme Kameratyp Sucherkamera Spiegelreflex Digitalkamera Sonstiges Fazit |
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Text und Bilder Robert Pfeffer |