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Oldtimer Klassik Oberhittnau
30.8.1998

Hittnau 2006
Klassik

 

An diesem Oldtimer Anlass nahmen nicht nur Mororräder teil, sondern auch Autos, Busse und Lastwagen. Zwischen den Läufen der Rennmaschinen gab es einen Korso mit Alltagsveteranen zu bewundern, wie die nebenstehende Panther 600 aus den fünfziger Jahren.

Die "Rennpiste" verlief auf einem Teil der Verbindungsstrasse Saland-Hittnau. Höchste gemessene Geschwindigkeit erreichte Hans Jucker auf einer Zweitakt Yamaha mit über 200 km/h. Luigi Taveri fuhr mit gut 160 km/h durch die Radarfalle auf seiner Honda RC163 von 1962. Weitere illustre Gäste waren die früheren 50 ccm Weltmeister Ralph Bryans und Hans Georg Anscheidt, sowie der Engländer und MZ Fahrer Alan Shepherd.

Panther 600

Panther 600

Hans Georg Anscheidt

Hans Georg Anscheidt stellt seine Suzuki bereit.

Suzuki RK67

Suzuki RK67
50 ccm, Zweizylinder-Zweitakt

Hans Georg Anscheidt wurde dreimal 50 ccm
Weltmeister in den Jahren 1966, 1967 und 1968.

 

Motobi

Motobi

Motobi wurde 1950 von Giuseppe Benelli gegründet. Zuerst unter dem Markenzeichen "B", später unter "Motobi" baute die Firma Zwei- und Viertakter als Ein- und Zweizylindermaschinen. Typisch die ovale Form von Motorgehäuse und längsverripptem Zylinder. Daher auch "Kraftei" genannt. Beliebte Modelle hiessen Gran Sport 125, B 200, Catria 175, Sport Speciale 250. 1961 kam Motobi zu Benelli welche wiederum 1972 in die De Tomaso Gruppe eingegliedert wurde.

 

Honda RC163

Honda RC163, 250 ccm

 

Norton Manx

Norton Manx 500 ccm

 

Gelände

Landschaft bei Oberhittnau/Zürich

Greeves 250

Greeves 250, wie wir sie schon vor mehr als dreissig Jahren an den Bergrennen erlebten.
Der Fahrer trägt den Helm mit den "Züribiet" Farben.

Greeves, ursprünglich ein Hersteller von Behindertenfahrzeugen, baute in den fünziger und sechziger Jahren verschiedene Trial- Cross- und Strassenmaschinen mit Villiers Zweitaktmotoren.

Luigi Taveri

Luigi Taveri auf der Honda RC163 von 1962, rechts Ralph Bryans.
An anderer Stelle im Internet können wir lesen, dass die Honda ein Nachbau ist.

Enst Weiss auf Triumph Trident

Der mehrfache Schweizermeister Ernst Weiss auf Triumph Trident 750.

Triumph Trident/BSA Rocket 3, die Dreizylinder Rennmaschinen gaben ihr Debut anno 1970 am 200 Meilen Rennen von Daytona. Dabei wurden Spitzengeschwindigkeiten von 266 km/h gemessen. 1971 verfügten die Werksmaschinen über 84 PS bei 8500 Umdrehungen. Während vier, fünf Jahren fuhren die Dreizylinder zahlreiche Erfolge bei internationalen Rennen ein. Bekannteste Fahrer waren Ray Pickrell, Percy Tait, Paul Smart, Mick Grant, Alex George, Dave Croxford und die Amerikaner Gary Nixon, Gene Romero, Jim Rice, Dick Mann und Don Emde.

Am Start, 333 Ladepumpen DKW 350

Links R. Blatter auf der Ladepumpen DKW, ein Zweitakter der ein infernalisches Kreischen von sich gab.

Hans Jucker, Yamaha

Hans Jucker, Yamaha

R. Blatter auf der Ladepumpen DKW

R. Blatter auf der Ladepumpen DKW

Links: Luigi Taveri, mitte: Arthur Fegbli

Links: Luigi Taveri, mitte: Arthur Fegbli

Albert Zollinger auf Bultaco

Albert Zollinger auf Bultaco

Von links: Anscheidt, unbekannt, Bryans, Kneubühler, Taveri, Shepherd

Von links: Anscheidt, unbekannt, Bryans, Kneubühler, Taveri, Shepherd

Alan Shepherd/GB, MZ

Alan Shepherd/GB, MZ

Kurt und Isabelle Aeby, Panther 600

Kurt und Isabelle Aeby, Panther 600

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Text und Bilder Robert Pfeffer
CH-8194 Hüntwangen

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