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Ein bisschen EDV-Geschichte

EDV-Geschichte, Uebersicht
Personal Computer Geschichte


Die Geschichte in Stichworten
1963-1970 Verarbeitung bei der IBM in Zürich
1970-1975 Zusammenarbeit mit einer Firma in Winterthur, IBM 360/20
1975 Wir kaufen eine gebrauchte IBM 360/20, 16 KB Kernspeicher, 2 Harddisk zu je 5.4 MB
1977 Anschaffung eines DEC PDP 11/34, 256 KB Kernspeicher, 2 Harddisk zu je 70 MB
1978 Erweiterung des Kernspeichers um 256 KB, Einführung eines Textverarbeitungsprogramm (Word11)
1980 Anschaffung eines DEC PDP 11/70, 1024 KB Kernspeicher, 2 Harddisk zu je 250 MB, 48 Benutzer
1983 Anschaffung einer DEC VAX 11/750, 8 MB RAM, die IBM Anlage wird abelöst
1985 Anschaffung einer DEC VAX 11/750, 4 MB RAM, 2 Harddisk zu je 450 MB, Medusa CAD Programm wird installiert
1986 Anschaffung zweier DEC MicroVAX II, je 17 MB RAM, 3 Harddisk RA81 zu je 450 MB
1986 10 Apple Mac Plus sind in Betrieb, Vernetzung über Apple-/LocalTalk und Shiva Bridge ans 10 MB Ethernet
1988 Anschaffung zweier DEC MicroVAX 3600, 32 MB RAM, 2 Harddisk zu je 650 MB, das selbstenwickelte PPS wird in Betrieb genommen
1992 VAX 4000/100 mit 64 MB RAM und 3 Harddisk zu je 850 MB wird für das selbstentwickelte Materialbewirtschaftungs-Programm in Betrieb genommen
1993 Eine weitere VAX 4000/100A mit 128 MB RAM wird angeschafft, sie löst die MV3600 als Bootserver im Cluster ab
1994 Compaq System Pro mit Novell Netware 3.12 für die Buchhaltung, Finanz- und Lohnbuchhaltung auf der PDP 11/34 werden durch Abacus abgelöst
1995 Medusa wird durch SDRC I-DEAS und Hardware von HP abgelöst
1997 Eine dritte VAX 4000/100A wird beschafft, alle MicroVAXen werden ausser Betrieb gesetzt, der Cluster besteht nur noch aus den drei 4000ern
1997 Eigene Homepage
1998 Eigener Web- und Mailserver, Einführung Intranet
2000 HP Hardware für I-DEAS wird durch Windows NT Server und PCs abgelöst
2001 Systementscheid zugunsten der ERP Lösung OneWorld von J. D. Edwards fällt am 26.2.
2001 Xseries 230 und AS/400 von IBM werden am 15.5. in Betrieb genommen, sie dienen als Deployment-, bezw. als Enterprise-Server
2001 3 Compaq-Server dienen als Citrix-Termialserver für OneWorld Xe, Tim und Officepaket
2002 3. Januar: Start von OneWorld Xe (J. D. Edwards) im ganzen Betrieb
2003 6. Januar : Inbetriebnahne SAN FAStT600 mit Backup-Server und Tape-Library von IBM
2004 1. Juni: Navision wird für Tormax Schweiz in Betrieb genommen
2004 13. Juli IBM iSeries 810 mit 1470 CPW wird geliefert. Sie wird die Produktionsmaschine für OneWorld XE,
die bisherige 820 mit 1100 CPW wird für Tests und Auswertungen weiter verwendet.
2005 Mai, 7 neue IBM Server der Typen 336 und 346 werden in Betrieb genommen für Citrix Secure Gateway, Microsoft Exchange, Calitime, Web Page Generierung OneWorld Xe SP 23, Mail Gateway
2005 28. Mai: Sternpunkt wird erweitert mit Cisco Catalyst 4506
2006 Neue Firewall auf IBM-Server
2006 Mai, Camos Konfigurator wird eingerichtet

Lochkarten

Netzwerk
Die PDPs waren mit seriellen Kabeln mit ihren Terminal-Arbeitsplätzen verbunden. Mitte der 80er Jahre verlegte man ein etwa 300 m langes Koaxialkabel, das die Werke 1, 2 und 3 verband. Zum 500 m entfernten Werk 4 mietet man eine Standleitung
ab 1985 Aufbau eines AppleTalk Netzwerks mit mehreren Zonen und Anschluss per Bridge ans 10 MB/s Ethernet
1998 Standleitung zu unserem Internet Provider Internet Access
ab 1996 Aufbau eines 100 MB/s FDDI-Rings zwischen den Werken 1-3, AppleTalk-Netz wird abgebaut
ab 2000 Aufbau eines Gigabit-Ethernet-Netzwerks mit Komponenten von Cisco (Catalyst 4006 und 3500)
22.9.2000 Inbetriebnahme der Highspeed Leitung mit Kabelmodem von Swissonline/CableCom
ab Oktober 2001 neue Standleitung Bülach-Glattbrugg, 256 kB/s, von Sunrise
1.3.2002 Standleitung Bülach-Glattbrugg verbessert auf 2048 kB/s, von Sunrise
Herbst 2004 weitere Cisco Catalysts 2950-24 und 2950-48 werden beschafft
28.5.2005 Cisco Catalyst 4506 erweitert den Sternpunkt des Gigabit-Netzwerks
6.10.2007 Die letzten DEChubs 900 werden durch Cisco Switches ersetzt

PDP-11 Software Source Book

PDP-11 Manual

VAX Hardware Handbook

VAX Manual

Digital Dictionary

DEC's Technical Terminology


Museum 1

1990
Der DEC Enthusiast erkennt gleich mehrere markante Geräte aus den Werkhallen von Kenny Olson.
Am rechten Rand erstrecken sich die Disks (keine Waschmaschinen!) der beiden PDPs. Links hinten die Kabinetts der VAXen mit 11/750, MicroVAX 3600 und MicroVAX II, vorne links ein NEC Spinwriter Drucker, rechts, mit Endlospapier, ein LA100, dazwischen VT320- und Visual 200-Terminals.

Intern bezeichneten wir diesen Serverraum unter unserem Büro als das "Museum". Das Museum wird von nicht weniger als drei Klimaanlagen gekühlt.

Roland Lattmann, ENSE GmbH.

 

Kurt Schmitt, Dynawell, 8303 Bassersdorf.

 

Digital Equipment Corporation by Alan R. Earls

Images of America
Digital Equipment Corporation
Alan R. Earls
ISBN 0-7385-3587-7

 

The Ultimate Entrepreneur by Glenn Rifkin and George Harrar

The Ultimate Entrpreneur
The Story of Ken Olsen and DEC
Glenn Rifkin and George Harrar
ISBN 1-55958-022-4

 

Digital at Work

Digital at Work
Snapshots from the first thirty-five years
Jamie Parker Pearson
Digital Press

Museum 2

 

Die andere Hälfte des Museums. In der hinteren Ecke steht die PDP 11/70, auf dem Pult liegen ein paar Magnetbänder der PDP. An der Säule in der Bildmitte hängt ein Thermo- und Hygrometer. Bei 31 Grad Celsius wird ein technischer Alarm ausgelöst der die EDV-Mitarbeiter auf den Plan rufen soll.

Bunker links

1998
Unser zweiter Serverraum, intern mit "Bunker" bezeichnet. Im Gestell hinten an der Wand befinden sich die drei 4000er VAXen, zwei Novell Netware- und drei Apple Workgroup-Server.

Bunker rechts

1999
Die rechte Hälfte des Bunkers. Im Schrank in der Mitte befindet sich je ein NT - und Netware-Server mit Raid. Im kleineren Kasten ist ein Netzwerkknoten (DEChub 900) untergebracht. An der Wand hängt die Reserveschlaufe einer Glasfaser des FDDI-Rings.

September 2000
Unten im Netzwerkschrank befindet sich der DEChub 900 bestückt mit DECrepeater 90-T16, DECrepeater 90C, VNswitsch 900CG, VNswitch 900CC und VNswitch 900EF.

In der oberen Hälfte ist der Cisco Catalyst 4006 montiert mit 12 GBIC Ports von denen einer mit dem VNswitch 900CG verbunden ist. Dies stellt die Verbindung vom neuen GB-Ethernet zum bestehenden FDDI-Ring dar. Das GB-Ethernet hat im Moment zwei Segmente mit je einem 48-Port Cisco Catalyst 3500XL. Weiterer Ausbau ist geplant.

AS/400

2001
Rechte Bunkerhälfte, von links nach rechts: Kabinett mit 1 NT- und 1 Netware-Server, im Kabinett daneben DEChub 900 (FDDI) und Cisco Catalyst 4006 (GB-Ethernet), im Gestell rechts unten NT-Server für die SDRC I-DEAS Software, rechts an der Wand eine IBM AS/400 und in der Ecke die reichlich dimensionierte USV-Anlage.

Bunker links

2001
Moritz Hess im "Bunker", es wird langsam eng im vorher geräumigen Serverraum.
Vorne links Compaq-Kabinett mit Terminalservern für Citrix MetaFrame.

Mai 2005
Roland Lattmann, ENSE GmbH, richtet den Cisco Catalyst 4506 ein.

Rechts auf dem Podest befindet sich die APC USV-Anlage.


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Text und Bilder Robert Pfeffer
CH-8180 Bülach

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