
Teamwork Die beiden Klausen-Rennfahrer Karl Traber
und Rekordhalter Jo Kaufmann Wichtigstes Betätigungsfeld des
Teams ist wohl die Restauration von Veteranenfahrzeugen. Das
können Töffs sogut wie Autos sein. Die
kombinierten Fähigkeiten, Werkzeuge und Maschinen der
einzelnen Mitglieder sind so genial und umfassend, dass auch
ein Porsche 356, eine Gilera Saturno oder eine BMW R69S in
perfekter Restauration wieder aufersteht. "Offizielle"
Schraubertage sind der Mittwochabend und der
Samstagnachmittag. Während der Töffsaison nimmt
das Team an Veteranen-Rennen, Gleichmässigkeits- und
Fernfahrten teil. Wie es auch bei anderen Veteranen-Teams zu
beobachten ist, heisst "Gleichmässig" beim Albis Team
gleichmässig Vollgas. Höhepunkt der Saison '98
bildete die Teilnahme an der Fernfahrt Milano-Taranto
für Veteranentöffs. Gerüchten zufolge musste
die Renn-, ähh, Tourenleitung das Albis Team mehrmals
ermahnen ein veteranenkonformes Tempo
einzuhalten. Das Team besteht aus Kollegen,
Gleichgesinnten die alle dem Hobby Töff frönen.
Ein Grüppchen aus unterschiedlichen Berufen, wie
Angestellter, Beamter, Unternehmer und
Frühpensionär, haben sich zu einer verschworenen
Gemeinschaft gefunden. Der Chef und sein
Schutzengel Dem Chef steht ein
unermüdlicher Gehilfe zur Verfügung, Fritz
Reimann, das wandelnde Techniklexikon. Dank den
Rettungsaktionen dieses unbeirrbaren Praktikers versinkt der
Chef nicht gänzlich im Chaos. Fritz ist leider nicht
mehr unter uns. Der Techniker Der Aesthet Der Gourmet Der
Draufgänger Der Holzdoktor Die Seele Der Sponsor Das Stammlokal Unsere Werkstatt Weitere Infos findest du
auf der offiziellen Home Page des Albis
Racing Team Letzte Ruhestätte von
Fritz. 21. November 2009, Markus Keller, Albert
Guldener und Karl Dengler 27. März 2010, dramatische Momente
am Samstagnachmittag mit dem Volvo PV544 Peter Bangert (rechts), Universal
250 Albert Guldener, Motosacoche
850 Remo Schneider, BSA C11, 250 ccm, 11
PS bei 5400 1/min, 1939-1954 21. Juli 2010, Markus mit der Guzzi
Falcone von 1953 auf dem Gotthard Text und Bilder Albis Racing
Team/Pfeffer
Peter Bangerter
Fredi Bossert
Karl Dengler
Markus Keller
Ingo Krauss
Albert Guldener
Alex Meyer
Remo Schneider
Karl Traber
Alex Meyer. Er versucht Betrieb und Buchhaltung
der Teamwerkstatt den Umständen entsprechend aufrecht
zu erhalten. Als Resultat schrumpft seine
Raritätensammlung von Jahr zu Jahr - immerhin unter
Steigerung der Qualität! Verfällt hoffnungslos
immer wieder der Sucht, an mehreren Restaurationsobjekten
gleichzeitig zu arbeiten.
Umtriebig, sammlerfreudig und ausdauernd.
Karl Dengler. Seinen soliden Vorgaben verdanken wir
unsere standfesten und schnellen Motoren. Seine
Meisterwerke: die schnellste Gilera Saturno Piuma Europas
und die einzige, historische Doppelnocken-Gilera
Competizione. Restauriert im Achtjahresrythmus eine Perle
nach der andern.
Fundierte Mechanik, konservativ, bedächtig.
Ingo Krauss. Wer nicht auf seine Tips hört, wenn es
um Moto Guzzi oder um das Gesamtbild einer Restauration
geht, trägt selbst die Schuld am Resultat. Auf das
Reizwort "Patina" kontert er reflexartig mit
"Vollrestauration" Seine zweite Liebe gilt den Porsches, von
denen er einige ältere Exemplare am Leben
erhält.
Kunstverständig, perfektionistisch,
zuverlässig.
Albert Guldener. Träger der "Goldenen Nase", einem
Orden, welchen er sich mit vollem Einsatz an einem
Weinseminar ertrunken hat. Unserem Team hat er einen
gewaltigen Impuls vermittelt, als er sich mit einer Ducati
900 SS motorisierte und uns eine neue Welt
eröffnete.
Schlitzohrig, einfühlsam,
abgrenzungsfähig.
Karl Traber. Legendär seine Nachtfahrt durch die
Poebene anlässlich der Milano-Taranto 98. Ohne Licht
mit 100 Sachen voll ins Schwarze. Legendär auch seine
Fahrt am Klausenrennen 93 durch die Nebelbänke im Wald
vor dem Urnerboden. Das ist das Material, aus dem
Siegertypen geschnitzt sind! Weniger legendär (aber
irgendwie auch charakteristisch) sein Rekordversuch am
Klausen 1998, wobei er den MAG C35 des Chefs gnadenlos
zerstörte....
Dynamisch, beständig und innovationsfreudig.
Markus Keller. Stiefelt beruflich tagelang in mehr oder
weniger naturnahen Wäldern umher, hat daneben durchaus
ein Flair für klassische Mechanik. Da zieht er aus dem
Nichts eine makellose CB 450 der 1.Serie an Land oder
restauriert eine R68 perfekt ohne dass wir dreinreden
konnten (und das bedeutet was!). Vielleicht beendet er
irgendwann einmal die 1976 begonnene Restauration seiner
ohv-Condor
Pfiffig, sachkundig, ernsthaftig.
Fredi Bossert. Seit Fredi zu uns gestossen ist,
funktionieren unsere Bremsen so gut als möglich. Sonst
aber bremst er gar nicht: er ist derjenige, welcher unser
Logo am meisten an den Vetranenveranstaltungen in Europa
herumträgt.
Lebenserfahren, hilfsbereit, klare Aussagen.
Rene Berger. Ein selten, aber gerne gesehenes
Mitglied.Im Moment konzentriert er sich aufs Fliegen, das
Veteranenbusiness scheint seine Altersbeschäftigung zu
werden. Sein Arbeitsplatz wird aber inzwischen von seinen
Kameraden rege benützt.
Gott, was haben wir dort nicht schon alles durchgekaut!
Mit unermüdlichem Elan haben wir die ganze Palette
durchgearbeitet und es ist von vorne bis hinten von
gleichbleibender Qualität.Trotzdem freuen wir uns, wenn
wir unsere Freunde am runden Tisch begrüssen
dürfen.
Ein buntes Sammelsurium von Schubladenstöcken aus
einer ausgedienten Apotheke, 2 Drehbänken,
Schränken aus einer psychiatrischen Klinik,
Bohrmaschine und Schleifbock, zweckentfremdete
Büromöbel und ein Röhrenradio aus den
60er-Jahren. Organisch gewachsen seit der Gründung
durch Klaus Fischer in den 60er-Jahren - damals allerdings
hauptsächlich als Racing-Werkstatt für aktive
Wettbewerbsmotorräder. Mit dem natürlichen
Alterungsprozess der Mitglieder verschiebt sich das Gewicht
zugunsten historischer Motorräder, später (auch
dank wechselnder Belegschaft) zu grösserer
Fahrzeugvielfalt.
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an Ingo Krauss
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an Karl Traber